Angekommen im Paradise - Sri Lanka

15.06.2018 - 30.06.2018

Nach unserer stressigen und hektischen Abreise aus Nepal, hofften wir in Sri Lanka einfach und ohne Probleme einreisen zu können, denn manchmal so haben wir gelesen gibt es Probleme beim Versuch einzureisen ohne Abflug im Visa Zeitraum. Doch zuvor flogen wir die gesamte Nacht zuerst von Kathmandu nach Dubai um anschließend zurück nach Asien in Sri Lanka aus zusteigen. Müde und entsprechend fertig standen wir also morgens auf dem Rollfeld am Colombo Airport. Noch vor dem Sicherheitscheck stellten wir uns zu den anderen Touristen die ebenfalls ihr Visum am Flughafen beantragen wollten. Nach dem Vorfall in Nepal war uns immer noch etwas schlecht und wir hofften das Beste. Tatsächlich gab es keine Probleme, die Frau am Schalter war nur etwas verärgert das wir das Visa nicht sofort in Bar bezahlen konnten. Jetzt ging's zum Gepäckband, nach dem Deal in Nepal mit den Jungs am Check-in wussten wir nicht ob auch das Gepäck wohl behalten mit uns gereist war, doch tatsächlich drehten unserer Backpack's bereits auf dem Gepäckband ihre Runden. Puh, uns viel ein Stein vom Herzen. 

Kurz Geld holen und raus aus dem Flughafen, die ersten Tuk Tuk Fahrer begannen direkt um uns zu werben, dieses mal hatten wir uns aber bereits vorher informiert und haben die Angebote der Fahrer links liegen lassen und uns lediglich zum nahe gelegen Busbahnhof fahren lassen. Von hier fährt nämlich fast minütlich ein Bus für wenige Cent in die Innenstadt der uns in die Nähe vom Hostel bringen sollte. 

Zwischenzeitlich waren wir schon etliche male eingeschlafen, die Fahrt vom Flughafen bis nach Colombo dauerte so etwa 40 Minuten, anschließend wurden wir äußerst unfreundlich vom Kassierer rausgeschmissen, tatsächlich lagen unsere Rucksäcke plötzlich einfach neben dem Bus und es hieß hier müsst ihr raus.. Naja, uns war alles egal. Nur noch ins Bett, das war der einzige Gedanke der uns beschäftigte. Angekommen im Hostel wurden wir in ein 8 Bett Dorm gesteckt. Augen zu und der Tag war gelaufen.. Abends ging's noch für einen kleinen Spaziergang ans Meer.

 

Nach einer unruhigen Nacht, gings morgens nach dem Frühstück raus in die Stadt. Wir wollten die ersten Eindrücke sammeln, denn bereits am  Vorabend bemerkten wir die großen Unterschiede zu Nepal. Weniger Dreck, geteerte Straßen, Hochhäuser und deutsche Autos - manchmal sogar auch Porsche. Wir waren erstaunt und erschrocken zugleich. Irgendwie hatten wir damit so gar nicht gerechnet und auch die Menschen waren anders. Doch je länger wir in den Straßen liefen desto weniger gefiel uns die Stadt. Ein Ziel musste her, bereits vor der Ankunft hatten wir vom Pettah Market gehört, ein Obst und Gemüsemarkt am Rande der Innenstadt in der Nähe vom Hafen. Dort angekommen wurden wir von Menschlichkeit empfangen die wir so ebenso wenig wie die Porsche in den Straßen erwartet hätten. Es begann gerade zu Regen, und das bedeutet hier es fallen von einem auf den anderen Moment Unmengen an dicken fetten Tropfen. Etwas hilflos und schutzsuchend wurden wir von den Männern unter ihr Dach eingeladen, wir standen also plötzlich zwischen Bauern und Obstverkäufern umgeben von frischen Früchten und Gemüse. Das war aber noch lange nicht alles, nach kurzem Smalltalk wurden wir umher geführt und jeder wollte uns kostenfrei von seinen Erzeugnissen überzeugen. Alex bekam zuerst Gurken dann folgte die beste Mango unserer bisherigen Reise danach gabs kleine gelbe Bananen so groß wie eine Essiggurke, die Zeit verging wie im Flug es war alles so echt und herzlich und währenddessen ging vor der Halle die Welt unter. In einem Gang trafen wir einen älteren Herrn, seine Ausstrahlung war unglaublich darauf hin fragte ich ihn ob ich einige Bilder von ihm machen dürfte, während dessen erzählte er Alex von seinen Tattoos und seinem Leben als Träger von Gemüse. Nach unserem kurzen Treffen äußerte er eine Anspielung auf Geld, das kannten wir schon aus Nepal. Da der alte Mann aber wirklich sehr ärmlich aussah entschieden wir uns Ihm ein kleines Taschengeld zu überlassen nichts wildes, aber genug für etwas zu essen. Wir verabschiedeten uns und er verschwand in den Gängen der Markthalle. Was nun allerdings folgte damit hätten wir wieder einmal nicht gerechnet. Wir wollten uns gerade auf den Weg machen da kam der alte Mann mit einem Regenschirm in der Hand zurück zu uns und sagte dieser sei für uns damit wir im Regen nicht nass werden. Ohne uns bedanken zu können drehte er sich wieder um und lief raus in den Regen in eine der anderen Hallen.. Alex und ich schauten uns an und wussten nicht was wir sagen sollten... Wir nahmen noch etwas frisches Obst mit und machten uns mit einem Tuk Tuk auf den Weg zurück ins Hostel. Ein wirklich schöner Tag mit sehr tollen Menschen. 

 

Am dritten und letzten Tag in Colombo ging es an den Strand, wir wollten endlich das Meer bei Tageslicht sehen. Angekommen wurden wir aber leider direkt enttäuscht, überall lag Müll, manchmal sogar ganze Häufen davon. Wieder einmal wurde uns bewusst wie groß das Problem mit dem Plastik auf unserem Planeten doch ist und wie sehr jeder mehr auf seinen Konsum achten sollte. Den Rest vom Tag verbrachten wir Hostel da das Wetter gegen Mittag wieder etwas schlechter wurde. 

 

Raus aus Colombo, am vierten Tag in Sri Lanka haben wir die Stadt verlassen und sind mit dem Zug ca. 2 Stunden lang ins etwa 130 km entfernte Galle gefahren. Immer entlang der Südküste hat man bei voller Fahrt und offener Zugtür den besten Blick aufs Meer. Angekommen in Galle ging's dann nochmal mit dem Localbus bis nach Unawatuna wo wir im Rockstel Hostel für weitere 3 Nächte wohnten. Da wir recht früh am Nachmittag ankamen und uns Vishal der Hostelmananger seinen Roller zur Verfügung stellte, ließ ich mir die Chance nicht nehmen das erste mal in meinem Leben am links Verkehr teilzunehmen. Am Strand angekommen knipsten wir noch ein paar Bilder bevor wir wieder einmal wegen einem starken Regenschauer bei einem netten Herrn unter seinem Vordach saßen. Nach einem angenehmen Smalltalk und einigen Massageeinheiten für seine zwei Hunde fuhren wir zurück ins Hostel. 

 

Am zweiten Tag war Beachtime angesagt, zu Fuß ging's nach dem Frühstück zum etwas versteckten Jungle Beach. Nach einem Tag am Strand trafen wir Sarah, ebenfalls eine Deutschebackpackerin die in unserem Hostel wohnte. Zusammen mit Sarah und Vishal gings zum Abendessen nach Galle. Anschließend genossen wir noch den Sonnenuntergang und ein paar Bier am Meer. 

Der letzte Tag in Unawatuna begann um 3:30 Uhr, der Plan war zum Sonnenaufgang wieder in Galle am Leuchtturm zu sein um ein paar Bilder zu schießen. Leider war weder die Sonne noch die Gegebenheiten vor Ort entsprechend um zu behaupten wir wären erfolgreich gewesen, nicht desto trotz war es ein schöner Morgen mit Menschen leeren Straßen in Galle was einem dort sicher nicht oft passiert. Zurück im Hostel holten wir den versäumten Schlaf nach um anschließend mit Sarah und einem neuen Hostelgast aus Malasiya einen Nachmittag am Strand zu verbringen. Abends ging's zusammen mit den anderen dann ins wohl beste Restaurant von Unawatuna dem Wiyaya. Mit super schöner Ausblick aufs Meer und gigantische Steinofen Pizzas ließen wir den Abend ausklingen.

 

Alles Schöne hat ein Ende und wir verabschiedeten uns von Sarah und dem Rockstel Hostel um ins 30 km entfernte Mirissa zu fahren. Ursprünglich war der Plan hier nur eine Nacht zu verbringen, wieder einmal gefiel es uns aber so gut das wir 2 Nächte blieben. Am ersten Nachmittag besuchten wir die bekannten Palmen am Strand und genossen den Sonnenuntergang auf dieser kleinen Halbinsel. Am zweiten Tag stand wieder mal Strand auf dem Plan. 

 

Ab jetzt ging's erst einmal weg vom Meer rein ins Inland, genau gesagt an die Grenze zum Yala Nationalpark nach Thissamaharama. Nach 5 Stunden von Mirissa nach Thissa kamen wir gegen Abend in dem kleinen Städtchen am Tissa Lake an. Nach dem Einchecken ins Hostel ging's zur Dämmerung noch schnell ein paar frische Früchte einkaufen und wir nutzen direkt die Möglichkeit uns auch im Städtchen etwas umzuschauen. Unser Abendspaziergang führte uns bis zur Straße am See und anschließend in ein leeres Hotel mit einem Restaurant das uns Essen auftischte als wären wir VIP's. Solche Portionen haben wir sonst nirgends auf unserer Reise bekommen, das hätte sicher für 6 gereicht. Entsprechend erstaunt war auch der Blick des Kellners als er die Leeren Teller zurück in die Küche brachte.. Es war ein Kampf, aber wir haben ihn gewonnen :D. 

 

Wieder einmal klingelte der Wecker mitten in der Nacht. 4:00 Uhr, draußen war es noch dunkel als wir um halb 5 zur unserer Safari in den Yala Nationalpark aufbrachten. Insgesamt waren wir zu 6. 4 Holländer und wir. Als wir bereits im Jeep saßen wurde uns ziemlich schnell klar das wir trotz der Offseason offensichtlich nicht alleine im Park sein werden. Bereits auf dem Weg zum Gate des Nationalparks begann ein Rennen um die ersten Plätze, unser Fahrer war allerdings wohl noch etwas müde so das er die anderen Jeeps ohne meckern überholen ließ. Angekommen am Gate hieß es erneut erst einmal warten. Mittlerweile streiften die ersten Sonnenstrahlen den Horizont und plötzlich herrschte allgemeine Hektik. Die Nationalparkwärter öffneten die Schranken und die Really Dakar war eröffnet, 30 - 40 Jeeps rasten quasi gleichzeitig die Schotterpisten entlang und die erste Ladung Sand knirschte zwischen den Zähnen, es sollte an diesem Tag aber nicht die letzte bleiben. Während also die ersten Wasserbüffel und Spotterdeer's wie wild die Flucht ergriffen schienen alle Fahrzeuge das selbe Ziel anzupeilen, etwas 30 Minuten nach dem die schönsten Lichtstimmungen bereits vorüber waren traf unser Jeep zu weiteren 5-10 Fahrzeugen, inmitten einer felsigen Landschaft lag ein Leopard. Natürlich liegt der dort nur ganz selten, wurde uns zumindest erzählt... Wer das glaubt der glaubt wohl auch an Elfen. Etwas verärgert über die Hetzjagd mitten durch den NP hatten wir bereits die Nase voll, zwischenzeitlich begannen unter den Fahrern auch die ersten Wortgefechte, schließlich möchte ja jeder seinen Gästen den selten Leopard zeigen. Plötzlich brach erneut Hektik unter den Fahrern aus, ein kleiner Lippenbär wurde gesichtet. Da sich die Fahrer untereinander über solche Momente Informieren war das Gedrängel an dieser Stelle tatsächlich noch schlimmer als beim Leopard.. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir dann wirklich genug. Es fühlte sich an wie auf einer Treibjagd, nicht wie auf einer Safari. Besonders im Vergleich zu unserer Safari in Nepal. Wir waren absolut verärgert und traurig zugleich, das ein solches Verhalten hier an den Tag gelegt wird hätten wir nicht für möglich gehalten. Den Rest des Tages ging es eigentlich auch so weiter, wir versuchten dennoch die Schönheit dieser Landschaft aufzusaugen und uns von der großen Anzahl an Fahrzeugen nicht weiter zu ärgern. Nach unendlich langen 7 Stunden auf den Pisten im NP war unsere Safari zu ende. Was dann aber noch kommen sollte, das übertraf alles was wir uns hätten vorstellen können. 

Als wir also auf dem Weg zurück in unsere Unterkunft waren, fuhr vor uns ein Minibus. Schnell war zu erkennen das der Fahrer es offensichtlich sehr eilig hatte. Hier ist das keine Seltenheit das die Fahrer viel zu schnell unterwegs sind. Als das Fahrzeug dann aber plötzlich von der Straße abkam, und der Fahrer offensichtlich beim Versuch das Fahrzeug wieder zu fangen zu hart gegen gelenkt hatte kippte der Bus vor unserer Augen um und schlitterte einige Meter in den Straßengraben. Unser Fahrer stoppte sofort unseren Jeep und wir eilten den Menschen im Bus zur Hilfe. Schnell bemerkte ich das die Leute um mich herum mehr damit beschäftigt waren geschockt zuzuschauen anstatt mit anzupacken. Also legte ich selbst Hand an und öffnete die Beifahrertüre um die Menschen aus dem Auto zu befreien. Ich weiß noch genau die Gedanken die mir durch den Kopf gingen als ich den ersten Blick ins Fahrzeug wagte.. Hoffentlich sind alle am Leben und ich muss nichts sehen was ich nicht sehen möchte.. glücklicherweise war dem auch so. Die Insassen waren zwar geschockt aber zum Glück weitestgehend nur leicht verletzt. Als dann mittlerweile auch immer mehr Menschen am Unfallort zusammen kamen entschied sich unser Fahrer die Fahrt ins Hotel fortzusetzen. Es dauerte eine Weile bis auch wir begriffen und verarbeitet hatten was an diesem Morgen geschehen war. 

 

Den nächsten Tag verbrachten wir in und um Thissa, wir besuchten den Tempel und eine Zeremonie die im Zuge Buddhistischer Feierlichkeiten stattfand. Anschließend planten wir unserer Weiterreise und ließen die Seele baumeln. 

 

Wir hatten genug vom Nationalpark und wir setzten unsere Reise fort. Arugam bay, die Stadt an der Ostküste die wir seit dem ersten Tag in Sri Lanka empfohlen bekommen hatten war unser Ziel. Die Fahrt im Bus war lange und anstrengend aber der erste Blick auf die quasi perfekten Wellen am Strand ließen uns alle Anstrengungen des Tages vergessen. Besonders wegen den Wellen ist Arugambay über die Landesgrenzen hinaus bekannt, hier tummeln sich Surfer und Freigeister, surf Shop an surf Shop und beim Spaziergang am Strand liegt ein Duft von Cannabis gemischt mit dem Salz aus dem Meer in der Luft. Ein Ort an dem man sich sofort wohlfühlt. Insgesamt verbrachten wir 2 Nächte in einem kleinen Bungalow direkt am Strand. Schwimmen, Essen am Strand spazieren und in der Sonne brutzeln. Wer nicht surft kann in Arugambay auch nicht viel anderes machen. Das Dorf ist nicht besonders groß hat dafür aber wunderbare Restaurants und Bars. Hier können wir übrigens das Karma Garden wärmstens empfehlen, super leckeres vegetarisches Frühstück für einen fairen Preis! 

Nachdem wir uns farblich etwas an die Einheimischen angepasst hatten ging's weiter, das Ziel war Ella die Stadt in den Bergen mit dem bekannten Viadukt und für uns der Startpunkt für die Zugfahrt durch die Berge Sri Lankas nach Kandy. 

In Ella selbst waren wir nur wenige Stunden, angekommen kurz vor Sonnenuntergang ging's zum Bahnhof, ein Ticket für die Zugfahrt kaufen. Danach zu Abendessen im Cafe Chill, ein super modernes und sehr gut besuchtes Restaurant an der Mainroad. Am nächsten Morgen klingelte um halb 6 der Wecker, wir hatten uns für die erste Zugfahrt um 6.39 Uhr entschieden um das schönste Licht des Tages einzufangen. Die Fahrt war atemberaubend, in gemütlichem Tempo ruckelt und klackert der Zug vor sich hin und am Fenster rauschen die schönsten Landschaften an uns vorbei. Pinienwälder, Reisterassen vereinzelt die letzten Palmen und vorbei an Teeplantagen, man fühlt sich wie auf einer Zeitreise. Wenn man dann seine Kopf bei voller Fahrt aus der offenen Zugtür hängen lässt und man den Wind durch die Haare spürt könnte man meinen man ist im Paradies. Eine Zugreise der besonderen Art die man unbedingt bei einem Besuch in Sri Lanka gemacht haben sollte. Übrigens, das Ticket in der 3. Klasse kostet gerade einmal 400 Rupie p.P. also etwa 2 Euro und das für 7 Stunden fahrt. Kein Vergleich also zu Preisen der Deutschen Bahn :D. 

 

Angekommen in Kandy verließen wir den Bahnhof und fuhren mit dem Tuk Tuk zu unserer Unterkunft, etwas außerhalb des Zentrums in den Bergen gelegen fanden wir bereits in Arugambay eine schöne Unterkunft mit tollem Ausblick. Wie immer ging es danach zu Fuß los die Gegend erkunden, tatsächlich erinnerte uns diese Stadt ein bisschen an Kathmandu. Es war laut und hektisch irgendwie so gar nicht das Sri Lanka das wir bisher kennengelernt hatten. Am nächsten Tag stand uns ein Projekt bevor auf das wir uns schon einige Tage freuten. Etwa 20 km außerhalb von Kandy in Digana liegt die Villa Rachel's Sun, im Golf & Country Victoria Resort. Hier sollten wir uns mit Naveen treffen, dem Manager einiger der Villen dort im Resort. 

 

Doch bevor wir dort ankamen hatten wir die nächste Begegnung mit einem Unfall, dieses mal allerdings waren wir mitten drin. Der Plan mit dem Bus von Kandy nach Digana zu fahren sollte nicht aufgehen. Beim Versuch von unserem Busfahrer ein anderes Fahrzeug zu überholen krachten wir in einen Bus der uns entgegen kam. Ich hatten die Situation im Augenwinkel wahrgenommen und hatte gerade noch genügend Zeit um mich auf den Aufprall vorzubereiten, Alex hatte leider weniger Glück. Sie krachte mit ihrem Knie auf den Sitz vor ihr und da sie bereits in der Vergangenheit Probleme mit ihren Kniescheiben hatte, hofften wir das Beste. Einige der anderen Personen im Bus hatten leider weniger Glück. Eine junge Dame rechts von uns verlor ihre Schneidezähne eine ältere Frau hinter uns war voller Blut und vermutlich hatte sie sich die Nase gebrochen.. Shit happens, offentsichlich haben wir kein Glück mit dem Verkehr hier in Sri Lanka. Nach dem Crash war die Straße einige Zeit voll gesperrt und so entschieden wir uns für ein Tuk Tuk das uns die letzten km bis zu unserem Treffen bringen sollte. 

 

Angekommen an der Villa im Resort waren wir völlig überwältigt. Wir wurden freundlichst von Naveen und Thomas dem deutschen Besitzer der Villa empfangen. Nach einem Wasser und etwas Eis für Alex ihr Knie wollten wir dennoch das Beste aus dem Tag und der Situation machen und wir begannen die ersten Bilder zu schießen. Im Laufe des Tages hatten wir wirklich schöne Eindrücke und einen sehr erholsamen Tag mit super Bildern. Vielen vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Thomas und Naveen die uns das ermöglicht hatten. 

 

Den letzten Tag in Kandy nutzen wir um Bilder zu bearbeiten und vor allem aber um Alex ihr Knie zu schonen, außer zum Frühstück hatten wir also das Bett nicht verlassen. Muss eben auch mal sein :D 

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Kommentare: 2
  • #1

    Mutti (Samstag, 30 Juni 2018 17:15)

    Sehr schön und viel spass

  • #2

    Patricia (Sonntag, 01 Juli 2018 10:33)

    Ich hatte ja bei euren Bildern auf Instagramm immer das Gefühl mit dabei zu sein, aber nachdem ich mir endlich mal die Zeit genommen habe und euren Blog gelesen habe, ist die Geschichte noch lebendiger geworden. Gerade eben hab ich noch geschrieben, dass ich anfange, etwas neidisch zu werden, aber da wahr ich wohl etwas zu vorschnell. Als jemand der selbst in Österreich etwas Angst vor dem Straßenverkehr hat, will ich wirklich nicht mit euch tauschen. Trotzdem - eure Reise ist der Hammer und ich freu mich schon auf mehr.

 

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