Roadtrip Teil I

los geht´s


Schatz, lass uns 10 Tage wegfahren!!!!  So hat alles begonnen- wir hatten kein genaues Ziel vor Augen, lediglich Zeit und richtige Lust auf Abenteuer. Es schrie nach einem ROADRTIP. Nach langen hin und her haben wir uns für Kroatien entschieden. Pula die schöne Küstenstadt an der Spitze der kroatischen Halbinsel sollte unser Ziel sein. Einen kleinen Absacker durch Italien durfte nicht fehlen und ganz besonders haben wir uns auf Slowenien gefreut – aber später mehr dazu!

 

Da wir mit dem Camper unterwegs waren hieß es erstmal für uns – einkaufen, Sachen packen, alles sicher verstauen und unsere Route planen. Und schon konnte die Reise beginnen ….

Unser Tagesziel hieß Villach, dort in der Nähe haben wir uns für einen Campingplatz entschieden, in dem wir 2 Nächte verbrachten. 

Am schönen Afritzer See haben wir Halt gemacht, dieser See wird auch als Badesee genutzt und für die perfekte Unterkunft sorgen 2 tolle Campingplätze. 

Der Glinzner Fischerhof war eines dieser Campingplätze für den wir uns entschieden haben. Die große Campinganlage überzeugte auf den ersten Blick. Alles war hier vorhanden, saubere Sanitäranlagen, einen Kiosk an dem man morgens frische Brötchen (große Auswahl ) bekommen konnte, ein Restaurant mit leckeren Speiseangeboten uvm. Unser Stellplatz war nur wenige Meter vom Wasser entfernt, was für ein tolles Gefühl morgens mit dieser Aussicht zu frühstücken!!!

 

 

Wer gerne wandert kommt hier auch auf seine Kosten – In Circa 2,5h kann man um den See laufen.

 

Für 2 Tage haben wir insgesamt 59€ bezahlt, inbegriffen Kurtaxe, Stellplatz u Strom.

Das Highlight für Nick war seine Anglerkarte. Die Anglerkarte ist leicht zu bekommen, diese wird nicht weit entfernt vom Campingplatz ausgestellt. Wir haben eine Tageskarte beantragt und für diese 30€ bezahlt – natürlich sollte man bevor man sich entschließt angeln zu gehen das Equipment auch dabei haben!  Die Karte ist von 0 – 24 Uhr verfügbar. 

 

Das Glück war leider nicht sehr auf Nicks Seite, außer ein paar kleine Barsche und kleinere Fische hatte sich nichts in seinem Angelhacken verfangen – aber damit konnte ich mich auch zufrieden geben, den geschmeckt haben sie!!!

auf nach italien

Da wir unsere Route ein bisschen schon im Vorraus geplant hatten wollten wir unbedingt an der italienischen Grenze zum Lago di Fusine. Wir haben vieles davon gehört und auch schöne Eindrücke im Netz gesehen. Mittags empfiehlt es sich weniger, da viele begeisterte Touristen ihre Zeit dort verbringen, sprich die unteren Parkplätze sind alle besetzt und wer dennoch um die Tageszeit hin möchte muss einen langen Fußmarsch wählen. Einige Meter davor stehen Parkwächter und kassieren.

 

Kleiner Tipp, wer mit dem Camper dort hin möchte sollte sich warm anziehen- die Parkplatzgebüren sind überteuert. Während ein PKW nur 2,5 euro fürs Parken zahlt wird hier für ein Camper um die 15 € abverlangt. Und das nur fürs PARKEN!!!!

Also was tun:

Früh genug da sein, den die Parkanlage öffnet um 9 Uhr. Da wir eh zum Sonnenaufgang oben sein wollten war es perfekt für uns. Man muss zwar ein Stückchen laufen aber das sollte niemanden davon abhalten den schließlich wird man am ende belohnt.

 

Zuerst kommt man an der Unterer See an, traumhaftes Panorama. Es gibt Wanderwege um den See herum, Boote die man mieten kann und ein Restaurant ( Edelweiss ) bzw mehrere.

 

 

Wenn man nach den Schildern geht und einiges an Zeit mitbringt gelangt man durch einen kleinen Waldweg zum oberen See . GIGANTISCH!!!! Kurz davor befindet sich auch mitten im Wald eine coole Kletterwand für Adrenalin junkies. 

Ich wollte gar nicht mehr weg, Nick schnappte sich zum Xten mal seine Kamera und knipste los. Die Landschaft war überwältigend. Die Sonne ging auch langsam auf, ich spürte schon die ersten warmen Strahlen auf der Haut, im Hintergrund das Glocken der Kühe und ich sah die Pferde auf der anderen Seite grasen. Was für ein Feeling !!!! #takemeback

 

...aber nun lasst uns weiter fahren Richtung Slowenien!!! Danke fürs Lesen, verpasse nicht den 2ten Teil unseres Roadtrips.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Amelie S. (Donnerstag, 02 Januar 2020 11:59)

    Eine tolle Route habt ihr euch rausgesucht, schöne Texte und Bilder, das macht Lust auch auf eine kleine Roadtour