Zwischenstopp in Kandy

04.07.2018 

Zu erst einmal stand Ausschlafen auf dem Plan, denn der einzige direkt Bus nach Kandy fährt um 6.30 Uhr. Das war unser definitiv zu früh :D. Nach dem Frühstücken hieß es Sachen packen, dann hatten wir wieder einmal Glück der Sohn der Familie musste auch nach Dambulla, somit sparten wir uns eine Busfahrt und konnten entspannt direkt mit dem Jeep nach Dambulla fahren, von dort aus fahren in regelmäßigen Abständen Busse nach Kandy. Doch zuerst hatten wir Manoj dem Sohn, versprochen ein Paar neue Profilbilder von ihm für Facebook zu schießen, als kleines Dankeschön für den super freundlichen Aufenthalt und das kostenlose Fahren nach Dambulla. An der Busstation angekommen verabschiedeten wir uns von unserem neuen Freund und verhandelten den Preis für unseren Bus. Wir entschieden uns wieder für einen Privaten AC Bus, die Jungs fahren einfach etwas entspannter und vorsichtiger, nach unserem Crash sind uns die bisschen Mehrkosten wirklich egal. Die Fahrt verlief ruhig, trotz einiger Situationen die uns wieder den Angstschweiß auf die Stirn zauberten. Angekommen in Kandy schnappten wir uns das erste Tuk Tuk um zur Unterkunft zu fahren, wir hatten es eilig denn der Plan morgen mit dem Zug weiter nach Ella zu fahren stand. Am Bahnhof wurden wir allerdings enttäuscht, alle freien Plätze im Zug waren reserviert. Der Mann am Schalter meinte, wenn wir morgen ganz früh kommen hätten wir vielleicht noch Glück auf zwei Plätze in der 3. Klasse. Etwas betrübt trieb uns nun der Hunger, es verschlug uns ins alt bekannte Devon. Das Schokomousse dort ist einfach himmlisch! Als wir anschließend etwas durch die Innenstadt schlenderten trafen wir durch Zufall auf Ranga, einen Freund den wir online über das Couchsurfing Portal kennen gelernt hatten. Nach einem kurzen Gespräch bat er uns an uns zu unserer Unterkunft zu fahren. Während der Fahrt vereinbarten wir noch ein Treffen für 1 - 2 Bier in einer Bar. Ranga holte uns gegen 7 und anschließend hatten wir einen wirklich schönene Abend. Während wir also in der Bar bei Livemusik saßen kamen wir auf die Idee eigentlich auch noch 1 Nacht in den Teeplantagen zu verbringen. Wie das Schicksal so spielte, ein Freund von Ranga besitzt eine solche Plantage und nach einem kurzen Telefonat war unsere Planung wieder einmal über den Haufen geschmissen. Genau das was wir am Reisen so lieben, sich treiben lassen und das machen worauf wir Lust haben. Zeit haben wir noch genügend so werden wir also morgen zur Teeplantage aufbrechen und hoffentlich tolle Einblicke in das Leben der Teebauern bekommen, wir sind gespannt! 

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