Unser letzter Tag in Sigiriya

03.07.2018

 

Eigentlich war unser Plan, gestern weiter zu reisen. Nach einem kleinen Gespräch mit unserem Gastvater beim Abendessen, schmissen wir allerdings alle Pläne über Bord und willigten auf sein super attraktives Angebot ein. Ausschlafen! Anschließend fuhr uns der Sohn der Familie die uns beherbergt zu einem wunderschönen Stausee nicht sehr weit von unserer Unterkunft entfernt. Nun, die vielversprechenden Wort dort schwimmen zu können hallten noch in unserem Hinterkopf, der Anblick dämpfte diese aber deutlich. Nichts desto trotz war es an diesem See wunderschön und der Anblick vom Sigiriya - Lion Rock und dem Pidurangala war fantastisch. Unser Tuk Tuk verschwand im Dschungel, ab jetzt hatten wir ca. zwei Stunden Zeit um die nähere Umgebung zu Erkunden.

Wir folgten einem kleinen Pfad durch hohe Büsche und entlang der Reisfelder nach wenigen Metern landeten wir an einem kleinen Bach, hier herrschte die reinste Safari. Direkt wenige Meter vom See entfernt folgte bereits die ersten Begegnungen mit den wohl größten Waranen die wir bislang gesehen hatten. Anschließend wurden wir von einer Gruppe Affen in den Bäumen erschreckt und als wäre das noch nicht genug, sahen wir erst die Spuren und dann eine wilde Großkatze beim Jagen kleiner Fische im Bach, was für ein großartiger Moment! Zurück am See genossen wir die kühle Priese und den Anblick der zwei Berge. Auf dem Rückweg zu unserem Abholplatz wurden wir dann noch Zeuge davon wie eine Südostasiatische Bronzenatter sich ihr Mittagessen, eine Eidechse fing. Noch nie zuvor haben wir eine Schlange derartig hektisch und nervös gesehen.. 

Nach unserem Vormittag am See ging's zurück in unsere Unterkunft. Dort angekommen ließen wir die Mittagssonne vorüberziehen und ließen es uns im Schatten gut gehen. Doch das war noch nicht alles, unser Gastvater hatte uns von alten Ruinen mitten im Dschungel erzählt, der Grund weshalb wir überhaupt eine Nacht länger geblieben sind. Mit dem Tuk Tuk ging es die 20 km entlang vorbei an Reisfeldern und durch dichten Dschungel. Angekommen in Ritigala, waren wir sofort verzaubert. Nach einem Eintrittspreis von 640 Rupie zusammen durften wir die Anlage erkunden, die Atmosphäre war großartig. Außer ein paar Affen waren wir alleine im dunklen Dschungel. Nach einigen Treppenstufen standen wir plötzlich vor einem alten Baum der uns den Atem raubte. Solch einen Stamm und solche Wurzeln haben wir noch nie zuvor gesehen! Wir hielten uns eine Weile dort auf um einige Bilder zu schießen, danach ging's wieder zurück in unsere Unterkunft. Was für ein herrlicher letzter Tag. Wenn auch du Sigiriya bereisen möchtest, dann lass dir Ritigala nicht entgehen! Das ist noch ein echter Geheimtipp! :)

Morgen geht es wieder zurück nach Kandy und dann zurück nach Ella, denn dort hatten wir bislang noch nicht genügend Zeit um die Gegend zu erkunden. Wir sind gespannt:) 

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